Let it go!

Eigentlich hätte ich gerade ganz viele Ideen im Hinterkopf über welchen Bereich der Permakultur ich als nächstes schreiben könnte. Eigentlich wäre heute laut den Aussaattagen von Maria von Thun die perfekte Mondkonstellation gewesen, um alles anzupflanzen, was mit Früchten zu tun hat. Eigentlich könnte ich noch ziemlich viele andere Dinge anführen, die ich heute sinnvoller Weise hätte tun können. Aber es gibt Tage, an denen geht einfach nix weiter.

Klassischer Weise würde man an dieser Stelle jetzt alle Gründe anführen, die einen regelmäßig Energie kosten und daher am produktiv sein hindern: Das Wetter spielte nicht mit. Im Baumarkt war genau das eine Dingsbums, das ich zum weitermachen gebraucht hätte nicht mehr lagernd. Die Kinder waren heute einfach nur nervig. Ich hab schlecht geschlafen. … Stimmt aber nicht. Heute ist nix weitergegangen, weil ich es vorgezogen habe mit meiner Familie rund um die neu gebauten Feuerstelle zu sitzen, Würstchen und Marshmallows zu grillen und unendlich zufrieden mit meinem Leben zu sein. Es ist Frühling, mein Garten ist voll von Vogelgezwitscher und Kindergelächter, ich habe dank der unerschöpflichen Energie meines Mannes heuer ca. 30 m2 Beetfläche hinzugewonnen auf der ich mich in den nächsten Tagen austoben darf, mein Job lässt mir genug Freiraum, dies auch tatsächlich nach der Arbeit noch 1 – 2 Stunden am Tag zu tun und viele kleine Zeichen um mich herum deuten darauf hin, dass sich meine kleinen und großen Träume gerade Stück für Stück materialisieren.

Somit lausche ich dem aktuellen Soundtrack meines Lebens – „Let it go!“ aus dem Film Frozen, frei interpretiert von einer äußerst sangeslustigen Dreijährigen und ihrer großen Schwester – lehne mich zurück und genieße alles was ist in vollen Zügen.

 

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